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Dem Bauernsterben Einhalt gebieten (28.01.2010) Nach der Eröffnung einer Aldi-Filiale in Oberburg im letzten Jahr, hat der Discounter bereits weiteres Bauland in der Industrie Neuhof in Kirchberg erworben. Das Erschreckende: Die Gemeinde selbst hat Aldi dieses Land verkauft, um, so der Vizegemeinderat, „möglichst viele Arbeitsplätze anzusiedeln.“ Dass diese Neueröffnung weiteren Druck auf die regionale Landwirtschaft ausübt und so die Selbstversorgung der Bevölkerung immer weniger gewährleistet werden kann, ist sich die Gemeinde anscheinend nicht bewusst. Im Gegenzug zur Schweiz ist der deutsche Markt längst überflutet worden mit Discountketten, die tagtäglich noch tiefere Preise anpreisen, um somit die Konkurrenz hinter sich zu lassen. Doch eine solche Entwicklung kann nicht ohne Folgen bleiben. Auf der landwirtschaftlichen Ausstellung „Grüne Woche“ in Berlin beklagten sich deutsche Bauern über den erdrückenden Preiskampf der Discounter, der es ihnen bald nicht mehr ermöglichen wird, die Tiere weiterhin artgerecht zu halten. Was unseren deutschen Nachbarn bereits erreicht hat, wird auch die Schweizer Bauern nicht mehr allzu lang verschonen. Neben der Tatsache, dass die deutschen Discounter viele Produkte aus dem Ausland importieren und so die Schweizer Landwirtschaft übergehen, werden die Preise für die hiesig bezogenen Waren noch weiter gedrückt. Einen solchen Preiskampf kann sich die Schweizer Landwirtschaft, die schon heute kaum mehr existieren kann, nicht leisten! Ohne Erhöhung der Zölle und staatlich regulierte Mindestpreise für die landwirtschaftlichen Güter wird das Bauernsterben unaufhaltsam weiter grassieren. Die PNOS Emmental will sich für die regionale Landwirtschaft einsetzen und fordert folgende Massnahmen zur Verhinderung des Bauernsterbens:
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